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Juso zu persönlichen Vermieter-Erschießungen: Hilfreich, aber nicht notwendig

Bengt R., ein führendes Mitglied der Jusos Berlin, erntet für seine Erschießungs-Fantasien und beleidigenden Ausdrücke auch Beifall von einem Kandidaten für den baden-württembergischen Landtag.

Der 22-Jährige Student, Mitglied im Landesvorstand der Berliner Jusos, hat seine Botschaften, leicht verschlüsselt, auf Twitter verbreitet: „Junge Liberale erschießen, wann?“ - „Sollte Jeff Bezos eines Tages unerwartet den Folgen einer Sprengstoffverletzung erliegen, käme ich nicht umhin, eine klammheimliche Freude zu verspüren“ und „Ein Vermieterschwein persönlich zu erschießen, kann hilfreich sein, aber muss nicht notwendig Voraussetzung sein“.

Der Mieter soll also nicht persönlich zum Gewehr greifen müssen, auch wenn dies hilfreich wäre. Er darf die Erledigung anderen überlassen. Ob der Funktionär ein Partei-Erschießungskommando „RotFront“ gründen will, lässt er offen. Man sollte glauben, dass Sprache und Inhalt dieser Botschaften alle abschrecken. Weit gefehlt. Daniel Al-Kayal, ein Landtagskandidat der SPD aus Heidelberg, solidarisiert sich mit seinem Berliner Kollegen: „Wenn wir dann mal #SpringerEnteignen, dann gibt’s eine Soliwohnung für @bengt_r im obersten Stockwerk des Springer-Hochhauses. #SolidaritaetMitBengt“.

Auch die Jugendorganisation der Partei Die Linke, solid, ist auf der Seite des Jusos: „Weil sich Linke nie von Rechten vor sich hertreiben lassen dürfen: #solidarittmitbengt“. Die Linke ist bekanntlich die Partei, die sich auf einem workshop mit der Frage befasste, was zu tun wäre, wenn alle Millionäre erschossen worden seien.

Es handelt sich um mehr als um eine verzeihliche Jugendsünde, warnt der Vorsitzende von Haus & Grund Hochrhein, Anton Bernhard Hilbert. Die Vorzeichen dürfen nicht übersehen werden. Eine parteiübergreifende Allianz der Systemveränderer formiert sich. Es besteht die große Gefahr, dass einem extrem eigentumsfeindlichen Klima der Weg gebahnt wird in eine sozialistische Zukunft ohne Wohlstand und ohne Freiheit. Vorwärts in die Vergangenheit, lautet deren Devise.

Wer regiert Baden-Württemberg und Deutschland?

Deutschland ist in einem Superwahljahr. Landesparlamente in sechs Bundesländern werden gewählt, darunter am 14. März bei uns in Baden-Württemberg. Höhepunkt ist die Bundestagswahl am 26. September.

Die organisierten privaten Immobilieneigentümer haben allen Grund, ihr Gewicht in die Entscheidungen einzubringen. Sie wünschen sich Politiker, die ihre unersetzbaren Leistungen bei der guten Wohnraumversorgung in Deutschland anerkennen. Kein anderes Modell kann sie ersetzen. Das begeistert aufgenommene genossenschaftliche Modell nach Wiener Vorbild hat sich gründlich entzaubert. Es bietet einer winzigen Bevölkerungsschicht ohne jeden Verdienst erbliche Billigstmieten auf Kosten aller anderen Mieter, vor allem der Wohnungssuchenden. Die Wohnraumversorgung ist keine Monopolangelegenheit des Staates. Dort wäre sie in sehr schlechten Händen. Der Staat war noch nie ein guter Kaufmann – und noch weniger war er jemals ein aufmerksamer, kundenorientierter Vermieter. Manche erinnern sich noch an die sozialistischen Verhältnisse.

Auch die großen Wohnungsunternehmen bieten bei weitem nicht die Vorteile der privaten Kleinvermieter – Nähe, Zuverlässigkeit, Individualität und Qualität. Die privaten Kleinvermieter schneiden bei Mieterbefragungen mit Abstand am besten ab. Sie stellen weit über die Hälfte des vermieteten Wohnraums und geben ihren Mietern ein hochwertiges Zuhause.

Deutschland braucht eine Politik der Wertschätzung für die Leistungen der privaten Immobilieneigentümer, eine Lockerung erstickender Vorschriften, eine Senkung ungerechter Lasten und den Abbau überhoher Hürden des Eigentumserwerbs. Deutschland braucht mehr private Eigentümer. Deutschland braucht Politiker, die sich für diese Ziele einsetzen, für die Eigenverantwortung, für die Leistungsbereitschaft, für die Freiheit des Einzelnen. Solche Politiker werden die Haus- und Wohnungseigentümer gerne wählen und bestärken – in Baden-Württemberg und in Deutschland. Denn wenn die Freiheit geht, flieht die Gerechtigkeit hinterher.

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